Luxemburger Leitfaden zur architektonischen Integration von Photovoltaik-Solarmodulen
Jeder Bauherr, ob Einfamilienhaus, Wohnhaus, Büro- oder Schulgebäude, Handwerksbetrieb oder Industriebau, baut in erster Linie für sich selbst, entsprechend seinen Bedürfnissen. Er baut jedoch auch in einem Umfeld, einem gesellschaftlichen Kontext sowie in Zeit und Raum, was ihm eine zusätzliche Verantwortung für das, was er tut, verleiht.
Dieser Leitfaden ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Eurosolar Lëtzebuerg asbl, dem Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils, der Chambre des Métiers, der Klima-Agence, der Fédération des Artisans, Greenpeace, dem Service des Sites et Monuments nationaux und der Administration des Bâtiments publics, d.h. von Partnern, die sich der Umweltprobleme und der Möglichkeiten und Potenziale der verfügbaren Technologien bewusst sind.
Er zeigt, dass das Solarmodul über die Rolle eines Energieerzeugungssystems hinausgewachsen ist und auch in Bezug auf die Ästhetik als vollwertiges Bauelement betrachtet werden sollte.
Ordre des Architectes et Ingénieurs-Conseils
Chambre des Métiers, Fédération des Artisans, Klima-Agence, Greenpeace, Service des sites et monuments nationaux, Administration des bâtiments publics
Idealerweise hilft dieser Leitfaden :
Bei allen Menschen den Reflex zu etablieren, dass die Integration von Photovoltaikmodulen in den Bau mit dem ersten Federstrich erfolgt.
Den verschiedenen Akteuren Orientierung und Anleitung bei ihren Optionen und Entscheidungen zu geben.
Die politischen Entscheidungsträger sollen dafür sensibilisiert werden, die Nutzung erneuerbarer Energietechnologien, insbesondere der Photovoltaik, als erste Option in den Bauvorschriften und PAPs vorzuschreiben.
Dieser Leitfaden ist kein starres Dokument, sondern wird ständig aktualisiert, um der Entwicklung und dem technischen Fortschritt im Bereich der Photovoltaik Rechnung zu tragen.
Bauherren, Politiker, Architekten