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Kolrabi – Regenerative Landwirtschaft für das Luxemburg von morgen

Phase der Initiative: Früher Anfang

Ein agroökologischer Kleinstbetrieb und ein im Aufbau befindlicher „Dritter Ort“ in Luxemburg, die sich der regenerativen Landwirtschaft, der Biodiversität und dem Wohlbefinden widmen

Kolrabi – Regenerative Landwirtschaft für das Luxemburg von morgen

Kolrabi ist ein agroökologischer Kleinstbauernhof und ein im Entstehen begriffener „Dritter Ort“ in Useldange, Luxemburg. Die Initiative wurde als Gesellschaft mit gesellschaftlicher Wirkung (SIS) gegründet und zielt darauf ab, zu zeigen, dass es möglich ist, hochwertige lokale Lebensmittel zu produzieren und gleichzeitig Ökosysteme zu regenerieren, die Biodiversität zu stärken und soziale Bindungen zu schaffen.

Das Projekt stützt sich auf die Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft: Verbesserung der Bodengesundheit, Steigerung der Biodiversität, Gewässerschutz, Kohlenstoffspeicherung und Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel. Langfristig wird der Standort einen vielfältigen Gemüseanbau, einen essbaren Wald, tierfreundliche Hecken, ein renaturiertes Feuchtgebiet sowie verschiedene Einrichtungen beherbergen, die die Biodiversität und die Rückkehr der Wildtiere fördern sollen.

Kolrabi beschränkt sich jedoch nicht auf die landwirtschaftliche Produktion. Das Projekt strebt auch an, ein Ort des Lernens, der Begegnung und des Wohlbefindens zu werden. Workshops, Führungen, Vorträge und Veranstaltungen sollen die Öffentlichkeit für die Themen nachhaltige Ernährung, Biodiversität, Wasserschutz und ökologischer Wandel sensibilisieren.

Eine soziale und therapeutische Dimension steht ebenfalls im Mittelpunkt des Ansatzes. Ein Bereich für Naturtherapie und Wohlbefinden wird schrittweise entwickelt, um Initiativen zu fördern, die die Wiederverbindung mit der Natur, soziale Inklusion und die Unterstützung von Menschen in prekären Lebenssituationen zum Ziel haben. Das Projekt betrachtet die Natur als Hebel für Gesundheit, Entfaltung und Resilienz.

Um die Umsetzung des Projekts unter Berücksichtigung der sensiblen natürlichen Lebensräume, in denen es angesiedelt ist, zu ermöglichen, führt Kolrabi derzeit eine Crowdfunding-Kampagne auf Eticrowd durch. Die gesammelten Mittel dienen der Finanzierung der für die Umsetzung des Projekts erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfung.

Mit dieser Initiative möchte Kolrabi zum Übergang zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem beitragen und gleichzeitig einen lebendigen Ort schaffen, an dem sich Landwirtschaft, Natur, Lernen, Wohlbefinden und bürgerschaftliches Engagement gegenseitig stärken.

Institutions-Typ/Träger

Privates Unternehmen

Institutions-Name

Kolrabi s.à r.l.-s Société d'Impact Sociétal


Wie ist die Initiative finanziert?

Kolrabi wird derzeit durch Eigenmittel der Gründerin, die Unterstützung von Freiwilligen und eine Crowdfunding-Kampagne auf Eticrowd finanziert. Für die Zukunft plant das Projekt die Entwicklung eines Geschäftsmodells, das auf dem Verkauf landwirtschaftlicher Produkte sowie der Organisation von Workshops, Veranstaltungen und pädagogischen und therapeutischen Aktivitäten basiert. Partnerschaften, Spenden und zusätzliche Finanzmittel können zudem bestimmte Maßnahmen mit ökologischer und sozialer Wirkung unterstützen.

Gibt es weitere Partner oder Geldgeber, die mit Ihrer Initiative verbunden sind?

SICONA, Perma-Project Academy, Institut für Gemüsebau, Eticrowd, Praxis für Psychomotorik und tiergestützte Therapie

Beteiligungsmöglichkeiten

Die Öffentlichkeit kann die Initiative auf verschiedene Weise unterstützen und sich daran beteiligen.

Derzeit ist es möglich, über die auf Eticrowd durchgeführte Crowdfunding-Kampagne einen Beitrag zu leisten, an Sensibilisierungsveranstaltungen, Konferenzen und Treffen rund um regenerative Landwirtschaft und Biodiversität teilzunehmen oder das Projekt durch das Teilen von Informationen und die Mobilisierung des eigenen Netzwerks zu unterstützen.

Im Laufe der Projektentwicklung wird Kolrabi zudem pädagogische Workshops, Führungen, Freiwilligenaktivitäten, partizipative Arbeitseinsätze sowie Pflanz- und Renaturierungsaktionen anbieten.

Der Standort soll zu einem Ort des Austauschs und des Lernens werden, an dem Bürger, Familien, Schulen, Vereine und Fachleute nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken entdecken, an konkreten Projekten zur Regeneration von Ökosystemen teilnehmen und zum Leben des Ortes beitragen können.

Kolrabi wird auch Initiativen im Bereich des Wohlbefindens, der Naturtherapie und der Rückbesinnung auf das Lebendige beherbergen und so verschiedenen Zielgruppen neue Möglichkeiten des Engagements und der Teilhabe bieten.

Was wird benötigt

Finanzierung Engagierte Bürger Freiwillige auf Vollzeitbasis Freiwillige in Teilzeit Starke Arme Kompetenz/Wissen Ein Gebäude/Haus Ein Garten Ausstattung Bezahlter Mitarbeiter

Ziele

Das Ziel von Kolrabi ist es, zu zeigen, dass eine andere Form der Landwirtschaft möglich ist: eine Landwirtschaft, die lokale Lebensmittel produziert und gleichzeitig Ökosysteme regeneriert, die Artenvielfalt stärkt und soziale Bindungen schafft.

Die Initiative verfolgt mehrere sich ergänzende Ziele:

• Wiederherstellung der Biodiversität und der ökologischen Funktionen der Landschaft durch die Schaffung eines essbaren Waldes, die Renaturierung von Feuchtgebieten, das Anpflanzen von Hecken und die Einrichtung von Lebensräumen, die für Fauna und Flora förderlich sind.

• Entwicklung einer lokalen Lebensmittelproduktion, die auf den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft basiert und Boden, Wasser und Lebewesen schont.

• Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Herausforderungen des ökologischen Wandels durch Workshops, Führungen, Veranstaltungen und pädagogische Aktivitäten, die für alle zugänglich sind.

• Förderung des Wohlbefindens, der sozialen Inklusion und der Rückbesinnung auf die Natur durch die Schaffung eines Raums für therapeutische Aktivitäten und Initiativen zur Gesundheitsförderung durch die Natur.

• Schaffung eines Ortes der Begegnung und des Austauschs, an dem Bürger, Landwirte, Vereine, Forscher und lokale Akteure gemeinsam an einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltigere Zukunft arbeiten können.

Durch diese Maßnahmen möchte Kolrabi zu einem konkreten Beispiel für ökologische und soziale Regeneration in Luxemburg werden und zeigen, dass Naturschutz, menschliches Wohlbefinden und Nahrungsmittelproduktion sich gegenseitig stärken können.

Wirkung

Mit der Entwicklung von Kolrabi hoffen wir, positive Auswirkungen auf die Umwelt, die Gesellschaft und die lokale Region zu erzielen.

In ökologischer Hinsicht zielt das Projekt darauf ab, die Biodiversität durch die Schaffung eines essbaren Waldes, die Renaturierung eines Sumpfgebiets, das Anpflanzen von Hecken und die Gestaltung von Lebensräumen für Fauna und Flora wiederherzustellen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Bodenqualität zu verbessern, die Versickerung und Speicherung von Wasser zu fördern, die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu stärken und ökologische Korridore in der Landschaft zu schaffen.

Im Bereich der Ernährung strebt Kolrabi an, Obst, Gemüse und Kräuter nach den Prinzipien des ökologischen und regenerativen Landbaus anzubauen. Das Projekt soll zeigen, dass es möglich ist, hochwertige lokale Lebensmittel zu produzieren und gleichzeitig die Bodengesundheit zu verbessern, die Biodiversität zu fördern und die natürlichen Ressourcen zu schützen.

Im sozialen Bereich wird das Projekt einen Ort des Lernens, der Begegnung und der Zusammenarbeit rund um die Themen Ernährung, Biodiversität und ökologischer Wandel schaffen. Workshops, Führungen und Sensibilisierungsveranstaltungen werden diese Themen einem breiten Publikum zugänglich machen.

Schließlich möchte Kolrabi durch die Entwicklung therapeutischer Aktivitäten und die Wiederannäherung an die Natur das Wohlbefinden und die Inklusion fördern. Das Projekt wird somit dazu beitragen, die Verbindungen zwischen den Menschen, ihrer Umwelt und ihrer Ernährung zu stärken.

Langfristig hoffen wir, andere Initiativen zu inspirieren und zu zeigen, dass es möglich ist, ökologischen Landbau, die Regeneration von Ökosystemen und positive soziale Auswirkungen in Luxemburg miteinander zu verbinden.

Zielgruppe

Kolrabi richtet sich an ein vielfältiges Publikum, das durch ein gemeinsames Interesse an Natur, nachhaltiger Ernährung, Wohlbefinden und ökologischem Wandel verbunden ist.

Das Projekt richtet sich in erster Linie an Bürger, die die Herkunft ihrer Lebensmittel besser verstehen, umweltfreundliche landwirtschaftliche Praktiken entdecken und sich an lokalen Initiativen beteiligen möchten, die die Widerstandsfähigkeit der Regionen fördern.

Auch Familien, Kinder und Schulen bilden eine wichtige Zielgruppe. Durch Führungen, Workshops und pädagogische Aktivitäten möchte Kolrabi die junge Generation für die Herausforderungen der Biodiversität, der Ernährung und des Schutzes natürlicher Ressourcen sensibilisieren.

Das Projekt richtet sich zudem an Menschen, die sich für Wellness, Naturtherapie und Ansätze interessieren, die die Wiederverbindung mit der Natur fördern. Langfristig strebt Kolrabi an, Aktivitäten anzubieten, die die soziale Inklusion, die psychische Gesundheit und die persönliche Entwicklung unterstützen.

Landwirte, Gemüsegärtner, Projektinitiatoren, Vereine, Forscher und Umweltfachleute gehören ebenfalls zur Zielgruppe. Der Standort soll zu einem Ort des Austauschs, des Experimentierens und des Wissensaustauschs rund um den ökologischen und regenerativen Landbau sowie die Wiederherstellung von Ökosystemen werden.

Schließlich möchte Kolrabi lokale Akteure – Bürger, Gemeinden, Unternehmen und Organisationen – zusammenbringen, die zum Aufbau eines nachhaltigeren, widerstandsfähigeren und stärker mit der Natur verbundenen Gesellschaftsmodells beitragen möchten.

Herausforderungen und Lernerfolge

Die Notwendigkeit, eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, stellte eine große Herausforderung dar. Sie hat jedoch unseren Entschluss bestärkt, zu zeigen, dass regenerative Landwirtschaft zum Schutz der biologischen Vielfalt und der Wasserressourcen beitragen kann.

Nachhaltigkeitsziele

Kein Hunger und nachhaltige Landwirtschaft Gesundheit und Wohlergehen Sauberes Wasser und Sanitärversorgung Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster Maßnahmen zum Klimaschutz Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Nachhaltigkeitsziele

PDAT 1 : Resilienz des Territoriums vorbereiten PDAT 2 : Sicherung des territorialen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts PDAT 3 : Gewährleistung eines nachhaltigen Managements bei der Nutzung natürlicher Ressourcen PDAT 4 : Beschleunigung des Übergangs zu einem klimaneutralen Territorium

Nachhaltigkeitsziele

  • Kein Hunger und nachhaltige Landwirtschaft
  • Gesundheit und Wohlergehen
  • Sauberes Wasser und Sanitärversorgung
  • Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

PDATs

  • PDAT 1: Resilienz des Territoriums vorbereiten
  • PDAT 2: Sicherung des territorialen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts
  • PDAT 3: Gewährleistung eines nachhaltigen Managements bei der Nutzung natürlicher Ressourcen
  • PDAT 4: Beschleunigung des Übergangs zu einem klimaneutralen Territorium

Mehr zum PDAT

Name der Organisation

Adresse / Geo, Kontaktperson

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Die Initiativenbeschreibung wurde im Original auf Französisch erstellt
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