food_resilience / Ernährungs­resilienz

Ernährungs­resilienz

gardens /  Gärten

Gärten

community_focused / Gemeinschaft

Gemeinschaft

alternative_economy / Alternative Wirtschaft

Alternative Wirtschaft

places / Flächen & Räume

Flächen & Räume

education_and_learning / Lehrangebot

Lehrangebot

idea / Projektvorschlag

Projektvorschlag

Landzugang und Flächenentwicklung für kleine Landwirte

Phase der Initiative: Früher Anfang

Landzugang, Bewertung und Vernetzung für kleinstrukturierte Landwirtschaft in Luxemburg

Landzugang und Flächenentwicklung für kleine Landwirte

Diese Initiative entwickelt ein Netzwerk zur Unterstützung des Zugangs zu Land für kleinstrukturierte landwirtschaftliche Betriebe, Selbstversorgungsprojekte und solidarische Landwirtschaftsinitiativen (SOLAWI) in Luxemburg.

Im Zentrum steht die praktische Frage, wie verfügbare Flächen gefunden, bewertet und sinnvoll an neue oder bestehende Projekte vermittelt werden können. Dabei geht es sowohl um Kauf- und Pachtmöglichkeiten als auch um alternative Nutzungsmodelle und kooperative Formen der Landentwicklung.

Die Initiative sammelt und strukturiert Informationen zu bestehenden Flächen, Betriebsmodellen und Zugangsmöglichkeiten zu Land. Sie entwickelt Kriterien und Methoden zur Bewertung von Grundstücken hinsichtlich ökologischer Eignung, rechtlicher Rahmenbedingungen, Infrastruktur und langfristiger Nutzbarkeit für kleine, diversifizierte Betriebe.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Aufbau eines Netzwerks zwischen Menschen, die Land suchen, und Eigentümer:innen oder Akteur:innen, die Flächen zur Verfügung stellen möchten. Ziel ist es, Vermittlung und Austausch zu erleichtern und konkrete Projekte zu ermöglichen.

Darüber hinaus werden bestehende Modelle aus dem In- und Ausland analysiert, um übertragbare Ansätze für Luxemburg zu identifizieren. Die Initiative versteht sich als Schnittstelle zwischen Praxis, Planung und Landwirtschaft und fördert den Austausch zwischen zivilgesellschaftlichen, landwirtschaftlichen und institutionellen Akteur:innen.

Langfristig soll sie dazu beitragen, neue Wege für einen gerechten, nachhaltigen und vielfältigen Zugang zu Land zu entwickeln und konkrete Projekte in die Umsetzung zu bringen.

Institutions-Typ/Träger

Zivilgesellschaft

Institutions-Name

Landzugang Netzwerk Luxemburg


Wie ist die Initiative finanziert?

Die Initiative befindet sich in einer Aufbauphase und ist derzeit nicht institutionell finanziert. Sie basiert auf ehrenamtlichem Engagement, freiwilliger Mitarbeit sowie Eigenleistungen der beteiligten Personen. Aktuell entstehen keine regelmäßigen Einnahmen oder festen Finanzierungsstrukturen. Geplante Aktivitäten wie Netzwerkaufbau, Recherche und Analyse werden im Rahmen freiwilliger Arbeit durchgeführt. Für zukünftige Entwicklungen können projektbezogene Finanzierungen, Fördermittel, Mitgliedsbeiträge oder zweckgebundene Unterstützungen eine Rolle spielen. Ziel ist eine transparente, gemeinwohlorientierte Finanzierungsstruktur, die den Aufbau eines unabhängigen Landzugangsnetzwerks ermöglicht.

Gibt es weitere Partner oder Geldgeber, die mit Ihrer Initiative verbunden sind?

Derzeit bestehen keine festen institutionellen Geldgeber oder finanziellen Partner. Die Initiative befindet sich im Aufbau und arbeitet perspektivisch in Kooperation mit Akteur:innen aus den Bereichen kleinstrukturierte Landwirtschaft, SOLAWI-Initiativen, Permakultur-Netzwerke sowie zivilgesellschaftlichen und regionalen Projekten in Luxemburg und angrenzenden Regionen. Eine Zusammenarbeit mit bestehenden Initiativen im Bereich nachhaltige Landwirtschaft, Landnutzung und Ernährungssouveränität ist vorgesehen und wird schrittweise entwickelt. Feste finanzielle Partnerschaften bestehen aktuell nicht.

Beteiligungsmöglichkeiten

Die Initiative bietet vielfältige Möglichkeiten zur öffentlichen Beteiligung rund um das Thema Landzugang und kleinstrukturierte Landwirtschaft.

Interessierte können sich aktiv in die Sammlung, Strukturierung und Analyse von Informationen zu landwirtschaftlichen Flächen und Landnutzungsmodellen einbringen. Dazu gehören z. B. Recherchen zu verfügbaren Flächen, bestehenden Initiativen oder rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Dokumentation von Beispielen aus Luxemburg und dem Ausland.

Ein weiterer Beteiligungsbereich ist die Vernetzung: Personen können Kontakte zwischen Land suchenden Projekten (z. B. SOLAWI, Kleinbetriebe, Selbstversorgung) und potenziellen Flächenbesitzer:innen herstellen oder bei der Entwicklung eines strukturierten Netzwerks unterstützen.

Darüber hinaus sind Beiträge zu Arbeitsgruppen möglich, etwa zur Entwicklung von Bewertungskriterien für Land (ökologisch, rechtlich, praktisch) oder zur Analyse übertragbarer Modelle für den luxemburgischen Kontext.

Die Initiative ist offen für punktuelle wie auch kontinuierliche Mitarbeit. Auch Menschen ohne Vorerfahrung sind willkommen, da gemeinsames Lernen und Wissensaustausch zentrale Bestandteile des Projekts sind.

Langfristig sind auch Workshops, Austauschformate und Kooperationsprojekte vorgesehen, in denen Wissen geteilt und konkrete Landzugangslösungen entwickelt werden.

Was wird benötigt

Finanzierung Engagierte Bürger Freiwillige in Teilzeit Kompetenz/Wissen Ein offener Raum Ein vorübergehender Ort Ausstattung Bezahlter Mitarbeiter

Sonstiges

Aufbau eines Netzwerks für Landzugang, Landbewertung und Vermittlung zwischen Flächen und kleinstrukturierten Landwirtschaftsprojekten.

Ziele

Ziel der Initiative ist es, den Zugang zu Land für kleinstrukturierte, diversifizierte und resiliente landwirtschaftliche Betriebe in Luxemburg zu erleichtern und neue Wege der Landnutzung zu entwickeln.

Dazu soll ein strukturiertes Netzwerk aufgebaut werden, das Menschen, die Land suchen (z. B. SOLAWI-Initiativen, Selbstversorger:innen, kleine landwirtschaftliche Betriebe), mit Eigentümer:innen, bestehenden Betrieben und relevanten Akteur:innen zusammenbringt.

Ein zentrales Ziel ist die Entwicklung von Methoden zur Bewertung und Einordnung von landwirtschaftlichen Flächen hinsichtlich ihrer Eignung für ökologische, kleinstrukturierte Nutzung. Dabei werden ökologische, rechtliche und praktische Kriterien berücksichtigt, um Entscheidungs- und Planungsgrundlagen zu verbessern.

Die Initiative verfolgt außerdem das Ziel, bestehende Modelle des Landzugangs und der Betriebsentwicklung aus dem In- und Ausland zu analysieren und auf ihre Übertragbarkeit in den luxemburgischen Kontext zu prüfen.

Langfristig soll die Initiative dazu beitragen, die Entstehung neuer, nachhaltiger Landwirtschafts- und Selbstversorgungsprojekte zu ermöglichen, die regionale Ernährungssouveränität stärken und einen verantwortungsvollen Umgang mit landwirtschaftlicher Fläche fördern.

Wirkung

Die unmittelbare Wirkung der Initiative liegt in der besseren Sichtbarkeit, Strukturierung und Zugänglichkeit von Informationen zu landwirtschaftlichen Flächen und Landzugangsmöglichkeiten in Luxemburg.

Kurzfristig entsteht ein Netzwerk, das Menschen mit konkretem Interesse an Land (z. B. SOLAWI-Initiativen, Kleinbetriebe, Selbstversorger:innen) mit potenziellen Flächen, Eigentümer:innen und relevanten Akteur:innen verbindet. Dadurch werden erste konkrete Kontakte, Gespräche und Projektansätze ermöglicht.

Ein weiterer direkter Effekt ist die Entwicklung und Anwendung von Kriterien zur Bewertung von landwirtschaftlichen Flächen. Diese unterstützen Interessierte dabei, realistische Einschätzungen zu treffen und passende Standorte für ihre Projekte zu identifizieren.

Zudem fördert die Initiative den Wissensaustausch über bestehende Landnutzungsmodelle und alternative Zugangsformen zu Land. Dadurch entstehen neue Handlungsmöglichkeiten für Personen und Gruppen, die bisher keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu geeigneten Flächen haben.

Mittelfristig kann die Initiative dazu beitragen, erste Pilotprojekte zu ermöglichen, indem konkrete Landvermittlungen, Kooperationen oder Nutzungsvereinbarungen entstehen.

Zielgruppe

Die Initiative richtet sich an Menschen und Organisationen, die Zugang zu Land für kleinstrukturierte, diversifizierte und nachhaltige Nutzung suchen oder ermöglichen möchten.

Dazu gehören insbesondere angehende und bestehende Kleinbetriebe in der Landwirtschaft sowie im Gartenbau, sowohl im Haupt- als auch im Nebenerwerb. Ebenso angesprochen sind SOLAWI-Initiativen, gemeinschaftlich organisierte Landwirtschaftsprojekte und Gruppen im Bereich Selbstversorgung und Permakultur.

Eine weitere Zielgruppe sind Einzelpersonen und Familien, die Flächen für eigenständige Nahrungsmittelproduktion, ökologische Bewirtschaftung oder gemeinschaftliche Projekte suchen.

Auf der anderen Seite richtet sich die Initiative auch an Eigentümer:innen von landwirtschaftlichen Flächen, die an neuen Nutzungsformen, Verpachtung, Kooperationen oder langfristigen Projekten interessiert sind.

Zudem gehören Akteur:innen aus Verwaltung, Raumplanung, Landwirtschaft und Regionalentwicklung zur Zielgruppe, die an nachhaltigen Landnutzungsmodellen und innovativen Zugangsformen interessiert sind.

Die Initiative ist offen für Menschen mit und ohne Vorerfahrung in der Landwirtschaft und versteht sich als Schnittstelle zwischen Praxis, Flächenangebot und institutionellen Rahmenbedingungen.

Herausforderungen und Lernerfolge

Herausforderung ist die Fragmentierung von Landzugang und Informationen. Lernerfolg: Durch Vernetzung und klare Kriterien lassen sich passende Flächen und Projekte deutlich besser zusammenbringen.

Nachhaltigkeitsziele

Nachhaltige Städte und Gemeinden Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster Leben an Land Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Nachhaltigkeitsziele

PDAT 1 : Resilienz des Territoriums vorbereiten PDAT 2 : Sicherung des territorialen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts PDAT 3 : Gewährleistung eines nachhaltigen Managements bei der Nutzung natürlicher Ressourcen PDAT 4 : Beschleunigung des Übergangs zu einem klimaneutralen Territorium

Nachhaltigkeitsziele

  • Nachhaltige Städte und Gemeinden
  • Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
  • Leben an Land
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

PDATs

  • PDAT 1: Resilienz des Territoriums vorbereiten
  • PDAT 2: Sicherung des territorialen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts
  • PDAT 3: Gewährleistung eines nachhaltigen Managements bei der Nutzung natürlicher Ressourcen
  • PDAT 4: Beschleunigung des Übergangs zu einem klimaneutralen Territorium

Mehr zum PDAT

Name der Organisation

Adresse / Geo, Kontaktperson

... ...